Neue Firmenzentrale der Icom-Messebau GmbH (SZdigital, März 2007)
Von Michael Doege
Fürstenfeldbruck - Das Brucker Industrie- und Gewerbegebiet Hasenheide steht bei Investoren derzeit hoch im Kurs. Neueste Erfolgsmeldung: Die Industha, zuständig für die Vermarktung des Geländes, hat der Messebau-Firma Icom eine Fläche von 2600 Quadratmetern in der Hasenheide verkauft. Das Icom-Management will dort schon im Sommer dieses Jahres seine neue Betriebszentrale errichten.
Das derzeit noch in Alling und Biburg beheimatete Unternehmen plant auf dem Areal in Fürstenfeldbruck den Bau von Werkstätten, Lagerhallen sowie Büro- und Ausstellungsräumen. Icom-Geschäftsleiter Bernd Eichenhofer freut sich bereits auf den Umzug und lobt die "schnelle und saubere Abwicklung des Geschäfts" mit den Industha-Verantwortlichen. An der Grundstücks-Verwertungsgesellschaft für die Hasenheide sind die Brucker Stadtverwaltung und die örtliche Sparkasse als gleichberechtigte Gesellschafter beteiligt.
Die Icom GmbH will jetzt ihre bisher noch an zwei Orten befindlichen Betriebsbereiche in der Hasenheide zusammenführen, wie Eichenhofer betont. Zehn Angestellte und 20 weitere Mitarbeiter sollen sich künftig in dem neuen Brucker Firmensitz engagieren. Ausschlaggebend für den Standort in der Großen Kreisstadt sei unter anderem auch die gute Zusammenarbeit mit den Experten im örtlichen Bauamt gewesen, unterstreicht der Icom-Manager.
Gerald Danner, Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft Industha, ist natürlich höchst zufrieden über die neueste Firmenansiedlung. Hatte man im Rekordjahr 2006 in der Hasenheide nahe dem Fliegerhorst bereits 18000 Quadratmeter freie Flächen verkauft, „so ist das Jahr 2007 sogar noch etwas besser angelaufen“. Weitere Vertragsabschlüsse mit Investoren stünden bevor, wie Danner betont, „ich bin mir sicher, dass es auch in naher Zukunft so weiter gehen wird“.
Für kleinteiligere Gewerbebetriebe gebe es bereits kaum mehr Platz. Kürzlich habe die Industha sogar eine Fläche von 15 000 Quadratmetern dazukaufen müssen, um weitere Firmenwünsche erfüllen zu können, berichtet der Industha-Vertreter. Für neue Projekte stünde nun noch ein Areal in der Größe von 35 000 Quadratmetern zur Verfügung.
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