Wir konzipieren Messestände mit interaktiven Gestaltungselementen: „Die Messebesucher wirken dadurch aktiv an der Schaffung des Augenblicks mit. Das ist die dreidimensionale Schnittstelle. Das unterscheidet alle anderen Kommunikationsarten vom Dreidimensionalen. Dreidimensional; mehrere Sinne ansprechen heißt, atmosphärische Interpretation der Unternehmensphilosophie. Jede Gestaltung erfordert kreative Vielfalt und interdisziplinäres Denken um auf die heutige Kultur angemessen reagieren zu können. Interaktive Elemente auf dem Stand sollen eine „positive Reizüberflutung“ der Sinne bewirken. Wir gestalten nicht den Raum selbst sondern das Erlebnis der Menschen. Das ist das was wir unter Erlebnismarketing verstehen.
THEY WILL FORGET WHAT YOU SAID,
BUT THEY WILL NEVER FORGET WHAT YOU MADE THEM FEEL
Funktional konzipierte Räume sind zwar wichtig, aber es gibt genügend davon. Wir wollen Räume realisieren wo man sonst nur träumt davon. Um Menschen über mehrere Sinne anzusprechen und zu sensibilisieren hätten wir auch Bildhauer oder Maler werden können. Unser Herz hängt aber an der Gestaltung von realen Räumen für Messe Marketing. Die Gestaltung dieser Räume mittels imaginärer und sinn ansprechenden Komponenten ist ein noch unerschlossenes Terrain. Das begeistert uns.
Die meisten Menschen gehen nicht mehr auf Messen um die Produkte oder Leistungen kennen zu lernen. Das kann man auch zuhause via Internet. Messebesucher von heute möchten die Marke erfahren, erleben. Und zwar im besten Fall so das es ihr Leben verändert oder wenigstens verbessert. Es geht also weniger um egozentrische Selbstdarstellung als darum eine für den Besucher wertvolle Aktion zu lancieren.
Virtuelle Messen (Internet) werden nur rein informativen Charakter haben und daher bedeutungslos bleiben. Gerade im Kommunikationszeitalter mit seinen dreidimensionalen Interaktionsmöglichkeiten steigert sich der Wunsch, Marken mit allen Sinnen beurteilen zu wollen. Es gibt keinen besseren Ort an dem sich Käufer und Verkäufer über Ihre Bedürfnisse austauschen können als den Messestand.
Erlebnismarketing, was ist das?
Laut Weinberg: „Ein Erlebnis ist ein subjektiv wahrgenommener Beitrag zur Lebensqualität des Konsumenten (Messebesuchers) der durch marketingpolitische Maßnahmen vermittelt wird.“
Durch die Schaffung nachhaltiger Erlebnisse entsteht eine Differenzierung, durch die man vor allem versucht , dem Preiswettbewerb auf gesättigten Märkten zu entgehen.
Der Messebereich ist neben dem Eventbereich Vorreiter für dreidimensionales Marketing und für die dadurch mögliche Ansprache aller Sinne. Da Angebote und Produkte in den gesättigten Märkten immer vergleichbarer werden und sich allein durch „Preis- Leistungsverhältnis“ kaum noch unterscheiden lassen, müssen subjektive und emotionale Unterschiede heraus gearbeitet werden. Dieses zu erreichen ist Antrieb der Designer und Architekten bei Icom.

